Die besten Gesellschaftsspiele für Kinder von 3 bis 8 Jahren
Share
Die besten Gesellschaftsspiele für Kinder von 3 bis 8 Jahren
Gesellschaftsspiele mit kleinen Kindern sind so eine Sache. Im besten Fall sitzt die ganze Familie am Tisch, alle fiebern mit und wollen gleich noch eine Runde spielen. Im weniger guten Fall dauert das Erklären länger als das eigentliche Spiel, nach fünf Minuten hat das erste Kind keine Lust mehr und spätestens beim Verlieren kippt die Stimmung.
Dabei gibt es sie durchaus: Kinderspiele, die Kindern Spass machen und bei denen auch die Erwachsenen gerne mitspielen. Spiele mit einfachen Regeln, überschaubarer Spieldauer und trotzdem genügend Abwechslung für viele Runden.
Wir stellen Dir unsere Favoriten für Kinder zwischen etwa 3 und 8 Jahren vor. Darunter sind kooperative Kinderspiele, bei denen alle gemeinsam gewinnen oder verlieren, klassische Spiele mit Gewinner:innen und Verlierer:innen und Spiele, mit denen sich Kinder auch wunderbar alleine beschäftigen können.
Und weil ein gutes Spiel auch einmal mit in die Ferien darf, sind zudem besonders praktische Kinderspiele für unterwegs dabei.
Welches Gesellschaftsspiel passt zu welchem Alter?
Drei Jahre oder acht Jahre: In Sachen Gesellschaftsspiele liegen da kleine Welten dazwischen.
Während jüngere Kinder gerade erst lernen, Regeln einzuhalten und abzuwarten, darf es für ältere Kinder bereits etwas kniffliger werden. Die Altersangabe auf der Schachtel ist deshalb eine gute Orientierung.
Trotzdem lohnt es sich, das eigene Kind im Blick zu behalten. Manche Vierjährige können sich bereits erstaunlich lange auf ein Spiel konzentrieren, während andere lieber nach zehn Minuten wieder durch die Wohnung flitzen.
Für den Einstieg eignen sich besonders Spiele mit wenigen Regeln, kurzen Spielrunden und einem Spielprinzip, das Kinder schnell verstehen.
Und dann gibt es noch einen weiteren Punkt: Wie gut kann das Kind bereits verlieren?
Falls die Antwort darauf momentan noch «überhaupt nicht» lautet, haben wir eine gute Nachricht.
Es gibt Spiele, bei denen niemand alleine verlieren muss.
Kooperative Kinderspiele: Gemeinsam gewinnen oder verlieren
Bei kooperativen Kinderspielen spielen alle zusammen und verfolgen ein gemeinsames Ziel.
Das macht sie gerade für jüngere Kinder spannend. Statt gegeneinander anzutreten, wird gemeinsam beraten, ausprobiert und am Ende zusammen gejubelt.
Oder eben gemeinsam verloren.
Was erstaunlicherweise oft viel weniger schlimm ist.
Obstgarten: Der Klassiker für Kinder ab 3 Jahren
Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen hängen an den Bäumen. Eigentlich müssten die Kinder sie nur noch ernten. Wäre da nicht Rabe Theo, der es ebenfalls auf das Obst abgesehen hat.
Obstgarten von HABA gehört nicht ohne Grund zu den Klassikern unter den Kinderspielen. Die Regeln sind einfach: Die Kinder würfeln und sammeln gemeinsam die Früchte ein. Zeigt der Würfel den Raben, kommt dieser seinem Ziel ein Stück näher.
Sind alle Früchte geerntet, bevor der Rabe vollständig auf dem Spielplan angekommen ist, haben die Kinder gemeinsam gewonnen.
Das Prinzip verstehen bereits Dreijährige schnell. Gleichzeitig ist eine Runde angenehm kurz.
Unser Fazit: Obstgarten ist ein wunderbares erstes Gesellschaftsspiel. Kein kompliziertes Regelwerk, keine langen Wartezeiten und kein einzelnes Kind, das am Ende verloren hat.
Geeignet für: Kinder ab 3 Jahren
Besonders schön: ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der Gesellschaftsspiele
Verfuxt: Detektivarbeit für die ganze Familie
Ein Fuchs hat das goldene Ei gestohlen. Aber welcher?
Bei Verfuxt! von Game Factory ermitteln die Spieler:innen gemeinsam. Sie sammeln Hinweise, überprüfen Verdächtige und versuchen herauszufinden, welcher Fuchs der Dieb ist.
Besonders beliebt ist dabei der Fuchs-Scanner, mit dem sich überprüfen lässt, ob ein gefundenes Merkmal zum gesuchten Fuchs passt.
Verfuxt ist ebenfalls ein kooperatives Spiel, aber deutlich anspruchsvoller als Obstgarten. Die Kinder müssen kombinieren, Hinweise ausschliessen und gemeinsam überlegen, wen sie verdächtigen.
Was wir daran besonders mögen: Verfuxt macht auch älteren Geschwisterkindern und Erwachsenen noch Spass. Das ist bei Kinderspielen nicht selbstverständlich.
Geeignet für: Kinder ab 5 Jahren
Besonders schön: spannend für Kinder, Geschwister und Eltern
Zauberberg: Einfach und trotzdem ein bisschen magisch
Murmeln einen Berg hinunterrollen lassen und damit kleine Zauberlehrlinge ins Ziel bringen?
Mehr braucht Zauberberg von AMIGO eigentlich nicht, um Kinder an den Spieltisch zu locken.
Die Spieler:innen versuchen gemeinsam, die Zauberlehrlinge den Zauberberg hinunter zu Magier Balduin zu bringen, bevor die Hexen dort ankommen. Dazu werden farbige Kugeln, die sogenannten Irrlichter, oben in den Spielplan eingesetzt. Treffen sie auf eine Figur, bewegt diese sich zum nächsten Feld in der entsprechenden Farbe.
Das sieht nicht nur schön aus, sondern funktioniert auch erstaunlich intuitiv.
Ganz dem Zufall überlassen ist das Ganze trotzdem nicht. Ihr könnt gemeinsam überlegen, wo Ihr die Kugel am besten losrollen lasst, damit möglichst ein Zauberlehrling und keine Hexe getroffen wird.
Ob die Kugel dann tatsächlich den geplanten Weg nimmt? Nun ja. Magie lässt sich bekanntlich nicht vollständig kontrollieren.
Genau diese Mischung aus Glück und ein bisschen Taktik macht Zauberberg für uns besonders. Die Regeln sind einfach, trotzdem kann gemeinsam überlegt werden. Das Spiel ist ab fünf Jahren empfohlen und wurde 2022 als Kinderspiel des Jahres ausgezeichnet.
Geeignet für: Kinder ab 5 Jahren
Besonders schön: einfache Regeln, zauberhaftes Spielprinzip und erste taktische Entscheidungen
Spiele für die ganze Familie: Hier darf gewonnen werden
Irgendwann kommt der Moment, an dem Kinder nicht mehr nur gemeinsam gegen Raben, Füchse und Hexen antreten wollen.
Sie wollen gewinnen. Am liebsten gegen Mama und Papa.
Das gehört zum Spielen dazu. Abwarten, mitfiebern, sich freuen, sich ärgern und nach einer Niederlage vielleicht doch noch eine Revanche verlangen.
Gute Spiele für die ganze Familie schaffen dabei etwas ziemlich Grossartiges: Kinder und Erwachsene sitzen am selben Tisch und haben tatsächlich alle Spass.
Dobble: Wer sieht es zuerst?
Das Spielprinzip von Dobble ist herrlich einfach: Auf zwei Karten gibt es immer genau ein Symbol, das auf beiden vorkommt. Wer es zuerst entdeckt, gewinnt die Runde beziehungsweise die Karte.
Klingt einfach?
Dann sitzt einmal einem Kind gegenüber, das das gemeinsame Symbol längst entdeckt und gerufen hat, während die Erwachsenen noch immer angestrengt auf zwei vermeintlich völlig unterschiedliche Karten starren.
Dobble ist schnell, unkompliziert und braucht keine lange Einführung. Je nach Ausgabe gibt es verschiedene Spielvarianten und unterschiedliche Motive. Für jüngere Kinder sind vereinfachte Versionen erhältlich.
Was wir besonders mögen: Eine Runde dauert nicht lange und trotzdem entsteht erstaunlich schnell Ehrgeiz.
Dabei werden Beobachtung und Reaktion gefordert.
Und keine Sorge: Das gilt ausdrücklich auch für die Eltern.
Lama Express: Einsteigen, bitte!
Vier Lamaherden möchten einmal um die Welt reisen und danach möglichst schnell wieder nach Hause. Zum Glück stehen dafür zwei Züge bereit.
Ganz so reibungslos läuft die Heimreise allerdings nicht.
Bei Lama Express von Piatnik fahren die Lamas mit dem Zug rund um den Spielplan. Sie müssen im richtigen Moment einsteigen und später natürlich auch wieder aussteigen. Wer als Erstes alle eigenen Lamas nach Hause bringt, gewinnt.
Wer nicht aufpasst, lässt sein Lama schon einmal eine zusätzliche Runde mit dem Zug drehen.
Und selbstverständlich schauen die anderen Spieler:innen sehr genau hin, wenn sich eine Gelegenheit bietet, einer fremden Lamaherde die Heimreise ein kleines bisschen zu erschweren.
Gerade das macht Lama Express so lustig.
Geeignet für: Kinder ab 5 Jahren
Besonders schön: eine lustige Familienrunde mit einfachen Regeln und genügend Überraschungen
Die magischen Schlüssel: Welcher passt zur Schatztruhe?
Es gibt Spiele, deren Material Kinder schon begeistert, bevor überhaupt die erste Runde begonnen hat.
Die magischen Schlüssel von Game Factory gehört definitiv dazu.
Auf dem Weg durch einen magischen Schlüsselwald versuchen die Spieler:innen, Schlüssel zu erreichen, die eine Schatztruhe öffnen könnten. Doch nicht jeder Schlüssel passt.
Also ausprobieren. Passt er?
Dann öffnet sich tatsächlich die kleine Schatztruhe und es gibt funkelnde Edelsteine.
Kein Wunder, dass Kinder das ziemlich grossartig finden.
Ganz nur vom Glück hängt das Spiel allerdings nicht ab. Bei jedem Zug stellt sich die Frage: Noch einmal würfeln und versuchen, einen wertvolleren Schlüssel zu erreichen? Oder lieber aufhören und den Schlüssel ausprobieren, vor dem man gerade steht?
Damit steckt hinter den bunten Schlüsseln auch ein bisschen Risikoabwägung.
Die magischen Schlüssel ist offiziell ab sechs Jahren empfohlen und wurde 2024 zum Kinderspiel des Jahres gewählt.
Mit kleineren Geschwisterkindern kann es je nach Spielerfahrung trotzdem funktionieren, wenn Mama oder Papa ein bisschen unterstützen.
Und seien wir ehrlich: Einen Schlüssel in ein Schloss stecken und schauen, ob sich eine Schatztruhe öffnet, hat seinen Reiz ziemlich unabhängig vom Alter.
Geeignet für: Kinder ab 6 Jahren
Besonders schön: Schlüssel ausprobieren, Schatztruhe öffnen und Funkelsteine sammeln
Halli Galli: Klingeln ausdrücklich erlaubt
Obstkarten aufdecken, mitzählen und im richtigen Moment auf die Glocke hauen.
Halli Galli braucht nicht viel Erklärung.
Sobald auf den aufgedeckten Karten genau fünf gleiche Früchte zu sehen sind, wird geklingelt. Wer zuerst auf die Glocke schlägt, bekommt die Karten.
Das Schöne daran: Sobald Kinder das Zählen sicher beherrschen und das Spielprinzip verstanden haben, können sie Halli Galli ziemlich schnell ohne Erwachsene spielen.
Das ist Gold wert.
Allerdings möchten wir an dieser Stelle eine kleine Warnung an alle Eltern aussprechen:
Halli Galli kann laut werden. Sehr laut. Und äusserst repetitiv.
Wir sagen nur:
«Haaaalli Gaaaalli!»
Wenn dieser Ruf nach der zwölften Runde durch die Wohnung schallt, erinnert Ihr Euch vielleicht an diesen Absatz.
Den Kindern macht es trotzdem Spass.
Oder vermutlich gerade deshalb.
Cluedo Junior: Kleine Detektiv:innen gesucht
Wer hat es getan? Wo? Und womit?
Cluedo gehört zu den Spieleklassikern, die viele Erwachsene noch aus der eigenen Kindheit kennen. Mit Cluedo Junior können bereits jüngere Detektiv:innen auf Spurensuche gehen.
Besonders schön: Die aktuelle Version enthält zwei Spielvarianten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Damit kann das Spiel mit den Kindern ein Stück weit mitwachsen.
Es wird kombiniert, ausgeschlossen und nach Hinweisen gesucht. Das Grundprinzip erinnert bereits an das klassische Cluedo, ist aber für jüngere Kinder zugänglicher.
Für uns ist Cluedo Junior deshalb auch eine ziemlich gute Vorbereitung auf das Original.
Und irgendwann kommt der Tag, an dem die Junior-Version im Schrank bleibt und gemeinsam das richtige Cluedo ausgepackt wird.
Apropos Cluedo: Die Reiseversion würden wir auslassen
Cluedo unterwegs spielen? Klingt eigentlich perfekt.
Wir haben die Cluedo-Reiseversion ausprobiert und würden sie trotzdem nicht empfehlen. Das Material ist schlicht zu klein und zu instabil. Gerade unterwegs, wo ein Spiel eigentlich unkomplizierter funktionieren sollte, macht das wenig Freude.
Unser Tipp deshalb: Lieber auf ein anderes kompaktes Reisespiel setzen.
Davon haben wir gleich zwei.
Kinderspiele für alleine: Knobeln ohne Mitspieler:innen
Nicht immer ist jemand für eine Runde Gesellschaftsspiel verfügbar.
Vielleicht kochen die Eltern gerade, das Geschwisterkind liest oder das Kind möchte sich einfach einmal alleine beschäftigen.
Deshalb mögen wir Spiele, die nicht zwingend mehrere Mitspieler:innen brauchen.
Coral Reef: Knobeln ab 4 Jahren
Vier bunte Puzzleteile, ein kleines Spielfeld und 48 Aufgaben.
Mehr braucht Coral Reef von SmartGames nicht.
Bei jeder Aufgabe müssen die magnetischen Puzzleteile so auf dem Spielfeld angeordnet werden, dass nur die vorgegebenen Meerestiere sichtbar bleiben.
Was zunächst einfach klingt, wird zunehmend kniffliger.
Das Spiel ist bereits ab vier Jahren geeignet und hat für uns noch einen grossen Pluspunkt: Es ist klein, magnetisch und damit sehr praktisch für unterwegs.
Im Zug, im Restaurant oder in den Ferien kann einfach die nächste Aufgabe hervorgeholt werden.
Und falls Mama oder Papa helfen möchten, darf natürlich auch gemeinsam geknobelt werden.
Geeignet für: Kinder ab 4 Jahren
Besonders schön: kompakt, magnetisch und perfekt für unterwegs
Turtle Tactics: Knobeln mit Schildkröten
Für etwas grössere Kinder mögen wir Turtle Tactics von SmartGames.
In einer kleinen Metalldose warten Schildkröten, ein Hase, Hindernisse und 48 Aufgaben darauf, gelöst zu werden.
Für jede Aufgabe gibt es eine bestimmte Ausgangssituation. Nun müssen die Tiere so über das Spielfeld bewegt werden, dass sie ihre jeweiligen Zielpositionen erreichen.
Was bei den ersten Aufgaben noch ziemlich übersichtlich aussieht, wird nach und nach kniffliger.
Das Schöne daran: Ein Kind kann sich selbständig mit den Aufgaben beschäftigen und im eigenen Tempo ausprobieren.
Natürlich muss das Spiel nicht zwingend alleine gespielt werden. Gemeinsam knobeln funktioniert ebenfalls wunderbar.
Turtle Tactics ist ab sechs Jahren empfohlen.
Geeignet für: Kinder ab 6 Jahren
Besonders schön: 48 Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad
Unsere liebsten Kinderspiele für unterwegs
Wer Gesellschaftsspiele mit in die Ferien, ins Restaurant oder auf eine längere Zugfahrt nehmen möchte, sollte vor allem auf eines achten:
Je weniger lose Teile, desto besser.
Niemand möchte unter drei Sitzreihen nach einer Spielfigur suchen.
Für jüngere Kinder gefällt uns deshalb Coral Reef besonders gut. Durch die magnetischen Teile bleibt alles dort, wo es hingehört.
Für grössere Kinder ist Turtle Tactics ein schöner Reisebegleiter. Auch Dobble braucht kaum Platz und lässt sich schnell hervorholen.
Damit passen ein oder zwei Spiele problemlos ins Reisegepäck, ohne dass daraus ein eigener Spielekoffer wird.
Welches Kinderspiel passt zu Euch?
Unsere Favoriten könnten unterschiedlicher kaum sein.
Für erste Spielerfahrungen ab drei Jahren ist Obstgarten ein wunderbarer Einstieg.
Wer gerne gemeinsam spielt, findet mit Verfuxt und Zauberberg zwei Spiele, die auch für etwas grössere Kinder interessant bleiben.
Soll es schnell und turbulent sein, kommen Dobble oder Halli Galli auf den Tisch. Für eine etwas längere Familienrunde mögen wir Lama Express.
Kleine Schatzsucher:innen dürften bei Die magischen Schlüssel kaum widerstehen können, während mit Cluedo Junior die ersten Detektivfälle warten.
Und wenn gerade keine Mitspieler:innen verfügbar sind oder ein kompaktes Spiel für unterwegs gesucht wird, sind Coral Reef und Turtle Tactics unsere Favoriten.
Noch mehr Gesellschaftsspiele entdecken? Unser Tipp für Bern
Natürlich gibt es noch sehr, sehr viele weitere gute Kinderspiele.
Falls Du in Bern oder Umgebung wohnst und Dich lieber durch ein richtiges Spieleregal beraten lässt, haben wir deshalb noch einen persönlichen Tipp:
das DracheNäscht in der Berner Altstadt.
Dort gibt es Gesellschaftsspiele für kleine und grosse Spieler:innen und vor allem eine Beratung von Menschen, die Spiele wirklich kennen.
Für uns eine dieser Adressen, bei denen man eigentlich nur kurz etwas anschauen wollte.
Und dann doch mit einem neuen Spiel nach Hause geht.
Gesellschaftsspiele müssen nicht pädagogisch wertvoll aussehen
Natürlich lernen Kinder beim Spielen ganz nebenbei eine Menge.
Sie warten, bis sie an der Reihe sind. Sie schauen genau hin, überlegen, treffen Entscheidungen und erleben, dass nicht jede Runde so endet, wie sie es sich vorgestellt haben.
Bei kooperativen Spielen beraten sie gemeinsam. Bei Dobble sind plötzlich Adleraugen gefragt. Bei Cluedo Junior wird kombiniert und bei Coral Reef oder Turtle Tactics so lange ausprobiert, bis die Lösung gefunden ist.
Trotzdem muss ein gutes Kinderspiel für uns vor allem eines können:
Spass machen.
Denn das beste Gesellschaftsspiel bringt wenig, wenn es nach zwei Runden im Schrank verschwindet.
Viel schöner sind Spiele, bei denen irgendwann die Frage kommt:
«Spielen wir noch einmal?»
Und manchmal kommt diese Frage sogar von den Erwachsenen.